Nach diesem Winter kein Wunder: Selbst Straßenschilder haben sich warm eingepackt. Hoffen wir mal, dass sie sich bald aus der Wintermode pellen und sich in leichteres Textil hüllen können. Bin mal auf die Sommerkollektion für Stoppschilder gespannt ...
Freitag, 8. März 2013
Parkschildcouture
Nach diesem Winter kein Wunder: Selbst Straßenschilder haben sich warm eingepackt. Hoffen wir mal, dass sie sich bald aus der Wintermode pellen und sich in leichteres Textil hüllen können. Bin mal auf die Sommerkollektion für Stoppschilder gespannt ...
Montag, 3. Oktober 2011
Feiern mit Bohumil und Stela
ja, es gibt mich noch. Ich war in der letzten Zeit viel unterwegs und hab nichts hier darüber berichtet, man musste schon auf Facebook mit mir verbandelt sein, um von den neuesten Erlebnissen zu erfahren. Jetzt hab ich ja jede Menge Geschichten, die sich auf meinem Stapel so angehäuft haben.
Ich hab mir mal wieder ein neues Kleidchen gekauft, wie man oben sehen kann. Das ist Teil der neuen Kollektion von Judith Schöntag, von der ich mich sehr gerne einkleiden lasse. Die hat jetzt ihr Atelier im sogenannten H7, in der Heilbronner Straße 7 in Stuttgart. Besuchen lohnt sich! Ich mag besonders die T-Shirts mit dem Tangram-Designs. Allen voran natürlich die Katze. Der Rest ist nicht immer ganz alltagstauglich, aber wer will denn schon Alltag? Wenn man keine glamourösen Anlässe findet, so was zu tragen, dann muss man sie halt schaffen. Und sei es nur, um eine Person um seinen Verstand zu bringen! Das Leben ist bunter, wenn man ab und zu den Alltag mal anlasslos auf die Reservebank schickt und es sich gut gehen lässt. Natürlich macht es auch Spaß, sich Anlässe aus den Fingern zu saugen. Aus einem der zehn Finger wird schon was kommen. Es gibt immer einen Weltdingsbumstag. Heute ist nicht nur Tag der deutschen Einheit (man könnte einen Schicken Overall tragen), sondern auch Tag der offenen Moschee (etwas Schleierhaftes im Gesicht), Unabhängigkeitstag in Guinea (Meerschweinchenlook) und nationaler Gründungstag in Korea (Kim Jong Il Brille). Wenn das nicht reicht: Vielleicht kennt man eine Bianca, einen Ewald oder eine Paulina, die haben heute Namenstag und wollen befeiert werden. In der Tschechei feiert heute Bohumil, in der Slovakei Stela. Also erzählt mir bitte nicht, heute wäre ein ganz normaler Tag!
Ansonsten hab ich noch viel zu viel zu berichten, um es in einem Artikel unterzubringen. Ich war in Tallinn, der Kulturhauptstadt dieses Jahres, habe eine Ausstellung gemacht, mich über scheindemokratische Bürgerentscheide echauffiert und mich an so manchen Orten rumgetrieben. Bald gibt's Neues von mir!
Liebe Grüße
Eure Dora
www.judith-schoentag.de
www.facebook.com/hellogrey
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Fotos: Matthes Schrof
Donnerstag, 16. Juni 2011
Oxymoron prêt à porter
Der Designer gibt die Parameter und Regeln vor, anhand derer der Kunde etwas gestalten kann. Das Ergebnis ist individuell, spricht aber trotzdem die gleiche Formsprache. Designern, die alles bis ins Detail gestalten wollen, jagt das Angst ein.
Es ist jedoch eine große Herausforderung, einen Teil der Kontrolle über die Gestaltung abzugeben. Es entspricht auch der Identitätsfindung des Trägers, der einerseits sich über seine Kleidung mit seinem Umfeld identifizieren, andererseits sich jedoch auch individualisieren will.
[vimeo http://vimeo.com/17253049]
Nicht so individuell, dafür aber in seiner Herstellung futuristisch: Der N21 Bikini. Er wird komplett mit einem 3D-Drucker gefertigt. Das massive Nylon 12, aus dem er erstellt wird, ist belastbar und flexibel. Durch das Druckverfahren können so Strukturen gefertigt werden, die man mit herkömmlichem Garn nie schaffen könnte.
Der Bikini kann bei shapeways.com angefertigt werden, ist aber leider noch recht teuer. Individuelle Produktion ist eine schlaue Sache. Man muss nicht mehr Mode auf Halde produzieren und alle Größen vorrätig halten, sondern kann nach Bedarf einzelne Stücke herstellen. Ich will ja nicht wissen, wie viel unverkaufte Kleidung jedes Jahr in den Müll gehen. Neben geringerem Rohstoffverbrauch ist ein weiterer Vorteil, dass Waren nicht mehr in großen Fabriken zentral gefertigt werden müssen, sondern kleine lokale „Manufakturen“ in der Lage sind, auf Abruf zu produzieren und zu liefern. Das hält Transportwege kurz, verringert Lagerkosten und bedarf keiner Kinderarbeit.
Diese Konzepte sind noch lange nicht ausgereift, aber es steckt sehr großes Potenzial darin. Und in diesem Fall sehen sie auch noch verdammt heiß aus! Und zum Glück kann ich mich einfach in die Klamotten rein malen lassen.
[vimeo http://vimeo.com/24435512]
(Fotograf: Ariel Efron, Modell: Bojana Draskovic, teilweise dorifiziert)
Samstag, 4. Juni 2011
Der goldene Vogel der Erkenntnis
PS: Ich hab grad gesehen, dass ein T-Shirt verkauft wurde. Wer auch immer es hat, darf mir gerne ein Bild von sich im Shirt schicken. Das würde mich freuen. Noch verkauf ich nicht so viel, was auch an mangelnder Werbung liegt. Da freu ich mich über jedes Hemdchen, dass irgendwo jemanden kleidet und vielleicht sogar glücklich macht.
[caption id="" align="alignnone" width="280" caption="Goldener Vogel der Erkenntnis, mit V-Ausschnitt Lang geschnittenes, körperbetontes T-Shirt für Mädchen, 100% Baumwolle, Marke: Continental Clothing, €21,-"]
Mittwoch, 13. April 2011
Bessermenschen
Stuttgart ist nicht Monaco. Nichtmal am Waranga. Da hilft auch keine globale Erwärmung. Hanglage und teure Autos haben wir zwar auch, aber der Neckar ist nicht die Côte d'Azur. Um einen Hauch monegassischer Mondänität bemühen sich die Stuttgarter Kristian Taraba und Michael Nüssler, die das Modelabel „best life“ gegründet haben. Hochtrabende Werte wie „Jugend, Lebensfreude und Partys“, kurz, das „Leben auf der Gewinnerseite“, stehen laut Eigenauskunft Pate für die Gestaltung, die fürstliche Steueroase inspirierte zur ersten Kollektion.
„I'm not arrogant, I am better than you“ behauptet eines der Motive, die Lohas-konform auf Fair-Trade-Shirts gedruckt werden. Genau das richtige für RTL 2-Promis, Fussballer, Nachwuchs-DJs und echte Bessermenschen, denen Gutmensch nicht gut genug ist.
[caption id="attachment_9320" align="aligncenter" width="315" caption="Weniger Lohas-Konform: Best-Life-Trägerin Carmen Geissen aus Monaco, berüchtigt für ihre Sammlung an CO2-Schleudern (Bentley, Hummer, Rolls Royce)."]
Donnerstag, 3. Februar 2011
Die Welt geht unter, die Frisur sitzt.
Montag, 31. Januar 2011
Weltmeister im Niveaulimbo
Manche Dinge sind nicht totzukriegen. Zum Beispiel Zombies. Oder aber das elendige Tuihnuntenreinhemdchen. Das kann man jetzt auf Amazon bestellen, in schwarz und nicht minder mieser Typographie. Ich habe in meinem Shirtshop natürlich auch nachgelegt und ein passendes Hemdchen kreiert. Das Hemdchen kostet schlappe 100 €, da schlechter Geschmack und Geld gute alte Kumpels sind.
[caption id="attachment_6344" align="aligncenter" width="280" caption="Geschmacklos und teuer kann ich auch: Das offizielle Tuihnuntenreinhemdchen aus meiner Shirtboutique."]
Ich hab mal den Hemdchenhändler „Styletex23“ besucht und bin über etwas unglaubliches gestoßen! Er hat es geschafft, ein Hemdchen zu finden und anzubieten, welches im Niveaulimbo noch ein paar Zentimeter tiefer daherkommt.
[caption id="" align="alignnone" width="500" caption="Schlägt Tuihnuntenrein im Niveaulimbo. "]
Ich erkläre das Hemd zum Weltmeister im Fremdschamhervorrufen. Ich will nicht wissen, wer so was kauft, lustig findet oder gar trägt. In meiner Lebenslüge ist kein Platz für solche Menschen, ich will sie einfach ignorieren.
Samstag, 15. Januar 2011
Unfreiwillige Schönheit
http://girlsofebay.biz/
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Ungelegte Eier
Apropos Eier: Laurent et Septime, ein befreundeter Doppelkopfvogel hilft mir bei der T-Shirterei. Da ich mich eh um seine virtuell/materielle Anbindung kümmern soll (Da ist wohl ein Twitter-Account fällig) haben wir uns zusammengesetzt und eine Kollektion angefangen. Die Modedesignerin Judith Schöntag (link) hat ein erstes Hemdchen im Netz entdeckt, bestellt und sich drin fotografieren lassen.
Die Bilder gefallen mir, auch Laurent und Septime ist/sind glücklich damit. Septime, der untere von den beiden, beschreibt das wie folgt:
Wir haben schon ein paar neue Motive auf der Pfanne. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was da noch so passiert. Ich hab das Hemdchen auch in meiner Sammlung, jedoch die virtuelle Variante:
Freitag, 18. Juni 2010
Am Arsch vorbei
Kaputzenkleid mit Dora aufm Hintern. Die Kaputze ist praktisch. Da kann man – z.B. Harald – seine Bierflasche reinstellen. Und das Ganze geht einem am Arsch vorbei. Bin mal gespannt, ob so was gekauft wird. Ich muss mal ein paar neue Motive erstellen damit es eine schöne Kollektion wird. Ich werd auch Motive von anderen anbieten die mitmachen wollen. Die Beute werden wir uns dann teilen. Reich werden wir damit nicht, aber es geht ja schließlich darum schöne Bilder in die Welt zu setzen. Ich werde einen Shop unter dem Label Galerie Dora Asemwald eröffnen. Der Name ist ja schon bekannt und ich muss kein neues Schild an die Hauswand basteln.
[caption id="attachment_5538" align="aligncenter" width="525" caption="Galerie Dora Asemwald in der Heusteigstraße 65 mit alberner iPhone-App aufgenommen."]
Natürlich hab ich mit auch überlegt den Namen Bütique aus der Versenkung zu heben. Für alle die die Bütique nicht kannten: Bis letzten Herbst gab es in unserem Büro noch eine Boutique (= bütique) für Vintageklamotten, wie man Second Hand etwas aufwertend nennen kann. Für die Mode war Betania zuständig, ich habe mich um die Vermarktung, Werbung und PR gekümmert. Das hat alles ganz gut geklappt, aber nicht ausreichend um davon zu leben.
Vielleicht mach ich auch beides. Künstler die T-Shirt-taugliche Sachen machen können sich gerne bei mir melden. Da ich ja leider keinen Ausstellungsraum mehr habe kann ich erst mal mit Shirts und Taschen die Kunst unter die Leute bringen. Vielleicht find ich irgendwann auch mal wieder einen Raum, in dem ich Ausstellungen machen kann.
Schreibt mir einfach: dora@doraa.de oder kommentiert hier.
Mittwoch, 2. Juni 2010
Sympathischer Faltenwurf.
Dienstag, 1. Juni 2010
Schönes Kleid aus Barcelona
Das Kleid nicht nur zu den farblichen Richtlinien der Architektenkammer konform, es hat auch was elegantes. Da man per se nicht overdressed sein kein, ist es ein schönes Kleidungsstück für alle Tage. Vorausgesetzt der Sommer findet statt. Ich sollte nach Barcelona fliegen.
Was mich sonst so umtreibt:
Ich bin jetzt Autorin bei IM Geek, der liebe Jens hat mich eingeladen. Das steht im starken Kontrast zu meiner glamourösen Seite, aber Kontraste mag ich ja.
Bei XING bin ich jetzt endgültig rausgeflogen. Der Tag wird kommen, an dem die uns Virtuelle händeringend umwerben. Oder auch nicht. Onlineportale kommen und gehen. Dora bleibt. Hoffentlich.
Noch eine Brezelgeschichte:
Tests unter Rotlichtbedingungen
Und was vom Geek-Blog:
Hello Schröddy