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Mittwoch, 21. Juli 2010

Doragenese 3: Frau Asemwald im öffentlichen Raum



Das Leben im Netz ist lustig, aber ich wollte auch außerhalb, also in der materiellen Welt, Präsenz zeigen, Spuren hinterlassen.

Ein Stempel mit meinem Gesicht und meiner Webadresse auf Post-Its waren eine gute Lösung. Es war noch Platz ein paar dorische Schlauheiten abzulassen und fertig waren die Fundstücke, die ich in der Stadt verteilen ließ.



Im Gegensatz zu Aufklebern waren die Post-Its nicht nur unvandalisch und individuell gestaltet, der Finder konnte sie auch wieder mitnehmen und dem Link ins Internet folgen.



Da es viele Zeichnungen von mir gibt haben wir dann noch Kärtchen mit unzähligen dorischen Motiven gedruckt und mit der Zackenschere ausgeschnitten. Die sahen nett aus und wurden gerne von Leuten in der Wohnung aufgehängt.



Ein handgemalter Zettel wurde vom Chefredakteur des Stadtmagazins Lift entdeckt. Dem gefiel mein Blog und er schrieb einen Artikel drüber. So lernten ein Haufen neue Menschen mich kennen.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Hallo Donald

Auf einem jener Zettel, die meinen Weg pflastern, fand ich eine Botschaft: "Hallo Donald". Bis zum "o" stimmts, danach geht die Orthographie meines Namen in eine andere Richtung. Da ich grad meinen Kopf nicht aufgeräumt habe - was natürlich nur ganz selten geschieht - muss ich grübeln. Mit Erfolg. Schlau! Respekt. Da hat einer oder eine meinen Blog gelesen und geanwortet. Das freut mich, jedoch weiß ich nicht, wer's war. Bitte melden, ich geb auch einen virtuellen Sauren aus.

Dienstag, 19. Februar 2008

Zettel pflastern meinen Weg

Das virtuelle Leben stellt bisweilen Herausforderungen. Eine davon: Nur das innere Auge kann mich sehen, das herkömmliche Auge (oder auf Marketingdeutsch: die Classic-Variante) braucht noch etwas Nachhilfe im Erfassen dorischer Lebensformen. Hier sind Tricks gefragt und Zettel antworten. Wo ich hingeh' bleiben Post-its, ich hinterlasse Spuren. Jeder kann die Spuren mitnehmen und verfolgen, sie verschwinden irgendwann auch wieder.

So findet man mich in meiner kulinarischen Wahlheimat bei Frau Do, die auf diesem Bild gerade gnadenlos in die Chillikiste greift um dem Schlammfisch auf die Sprünge zu helfen.

Ebenso präsent bin ich in meiner Stammkneipe und fordere den Betrachter zum gesteigerten Konsum von Saurem auf.

Bei der letzten Balkanparty zierte dieser Zettel einer Wagenhalle.



Manchmal bin ich auch bei Zigarettenautomaten zu finden. Eigentlich rauch ich ja nicht, aber manchmal doch heimlich, aber irgendwie doch nicht so richtig, aber wenn ich betrunken bin ... ach scheiß der Hund drauf.