Samstag, 13. Oktober 2007

Dorische Malerei im Wintergartenfenster


Da freut sich die Dora: Mein Mitbewohner vergeudet endlich mal seine Zeit mit etwas Sinnvollem: Malerei. Und zwar Malerei von MIR! Natürlich ist das Bild noch lange nicht fertig - man kann es jedoch schon im Fenster unseres Wintergartens bewundern.

Hügel und doofe Frisuren in der Hauptstadt.

Berlin hat einen Alexanderplatz. Ich weiß zwar nicht so genau, nach welchem Alexander der Platz benannt wurde, aber schlau wie ich bin, flieg ich dort mal hin und find's raus.

Große Buchstaben luden zum draufsitzen ein, aber auch von hier aus gewann ich keine neuen Einsichten in die Alexanderproblematik.


Nun gut, wahrscheinlich heißt einfach der Turm dort Alexander, von Berlinern, und solchen die gerne wie welche rüberkommen wollen, wahrscheinlich liebevoll "Alex" genannt. Ich mache da nicht mit und nenne ihn beim vollen Namen: Alexander.
In der Kugel, die einer Olive auf dem Zahnstocher gleich auf Alexander gespießt wurde gab es eine Bar, aber keinen Barkeeper. Und die Getränke schmeckten pixelig.

Von oben konnte ich gut in die Ferne sehen, keine Hügel oder dergleichen, die die Sicht versperren. Das freut den Radfahrer, sieht aber todlangweilig aus.

Um den Mangel an Hügeln zu kompensieren hatte sich diese junge Besucherin wohl einen Vorrat davon mitgebracht.



Damit der Berlinaufenthalt rund wurde, hab ich mir in einem der Frisörsalone mit "lustigem" Namen, wie sie es in von Schwaben besiedelten Vierteln, die man hier Kieze nennt gibt, eine neue Frisur rupfen lassen. Die Idee war aber doof, da sich die neue Farbe nicht sonderlich mit den meisten meiner Klamotten kombinieren lässt. Ich sollte das mit den Frisurexperimenten lieber lassen.

Pflanzensaft für Halbvampire

Halbvampire sind Vegetarier. Sie saugen Pflanzen den Saft aus. Die Pflanzen werden dann selbst zu so einer Art Vampiren, die weiß Gott wem den Saft abdrehen.

Die Doren von morgen


Wer eine gute Dora werden will, muss früh anfangen.

Freitag, 12. Oktober 2007

Scheiß der Hund drauf


Ja, ich lebe noch.
Nur mein Blog hat etwas an Abwesenheit meiner selbst gelitten. Ich war abgelenkt und ... hach, scheiß der Hund drauf, hier bin ich wieder. Ich war unterwegs und hab viele Leute kennengelernt, und wenn mir danach seien sollte, berichte ich später noch darüber.

Mittwoch, 5. September 2007

Schwarzebohnenknoblauchsoße schützt vor Halbvampiren

Von wegen kein Vampir! Dagmar ist mindestens ein Halbvampir oder so. Der liebe Beavis, besser bekannt als "Mister Heusteigviertel" oder eigentlich eher "Mister Parkausweiszone 3b", Besitzer des Katzenmuseums und weltbekannt als "DJ Kitty", ahnt wohl noch nichts von der blutsaugenden Gefahr, die hinter seinem Rücken lauert. Zum Glück hat er zuvor eine Familienpackung chinesische Schwarzebohnenknoblauchsoße verdrückt.
Jetzt hab ichs raus: Schnaps macht Vampire fotografisch sichtbar.

Dienstag, 4. September 2007

Schlaue Erkenntnisse zur Vampirologie

Damit man nicht merkt, dass Dagmar ein Vampir ist, hat sie den Mund fest verschlossen. So können ihre Vampirzähne nicht Verrat üben. Ich frage mich jedoch, wie ich es trotzdem geschafft habe, die Dame zu fotografieren. Mit dorischer Schläue, die mein Wesen sozusagen durchzieht, habe ich erkannt, dass der Nicht-auf-dem-Foto-sei-Trick nur bei Vampiren funktioniert, die ihre Zähne zeigen.
Oder: Wenn ich selbst ein Vampir bin kann ich vielleicht andere Vampire fotografieren. Und wenn nicht, dann ist meine Kamera vielleicht ein Vampir. Oder beide. Oder auch nicht. Aber egal.

Blacula trinkt Fluggetränke, Dora bleibt auf dem Boden.



Es ist der räudige Schnaps,
der mich verfolgt, nicht ich bin es, die hinter dem Zeugs her ist. Gestern wollte ich nur das cineastische Meisterwerk "Blacula" mit ein paar Freunden anschauen, aber ...
Jenni, die Gastgeberin, hat ihren Schrank geöffnet: Ein wahre Schatztruhe der Räudigkeit! Was will ich machen? Ich bin doch auch nur aus Pixel und Bytes.
PS: Blacula bestellte im Film einen Bloody Mary (lustig, lustig!), also ein Getränk welches man eigentlich nur im Fluge zu sich nehmen darf. Vampire funktionieren da wohl anders.

Sonntag, 2. September 2007

Konglomerat im Glas


Die wilde Sardorin hat sich schon etwas zähmen lassen, die Haare sind brav gescheitelt, ein nettes Hemdchen ziert ihren Oberleib. Nur mit den hiesigen Getränken tut sie sich noch etwas schwer. Am liebsten mischt sie sich noch selbst ihre Getränke, hier ein Konglomerat aus Eierlikör, Pampelmusensaft, Mangoeis, Currypulver und pürierten Gummibärchen.

Räkeln in floralem Desin

Eine meiner liebsten Beschäftigungen: Räkeln. Wichtig dabei ist ein adäquates Räkeloutfit. Das Blumenmuster harmoniert halbwegs mit dem floralem Desin des Hintergrundes, wenngleich die Farbabstimmung etwas zu wünschen übrig lässt. Hätte ich unermessliche Macht, dann würde ich einen solchen Zauber wirken, als dass meine Umwelt sich stets an meine Farbgebung adaptiert.

Feiertagsfummel

Ich habe mal ein etwas abendlicheres Kleid angezogen, auf die Gefahr hin als overdressed durchzugehen. Das ist natürlich totaler Blödsinn, denn es gibt immer einen Anlass, warum ich einen schicken Fummel tragen kann. Zum Beispiel die Tatsache, dass mir grad nach feierlichem Auftritt ist. Feiertag ist schließlich dann, wenn ich beschließe zu feiern.

virtuell sexi


Ich habe in meinem virtuellem Kleiderschrank gewühlt und Unterwäsche gefunden, die meinen gepixelten Körper prachtvoll sexi erscheinen lassen. Zum Glück ist es im Internet nicht kalt.

Freitag, 31. August 2007

Bauchfreie Männer

Als Revanche für das Ramones-T-Shirt habe ich dem muskulösem Virtuellstuttgarter mein Dora-T-Shirt geschenkt. Es ist etwas kurz, aber sein Bauchnabel sieht ja ganz süß aus.

Dora is a punk rocker


Im zweiten Leben ist der Frisörgang etwas unkomplizierter, man muss einfach nur so ein bisschen rumklicken und schwupp: neue Frisur. Mehr Volumen, Länge und so weiter. Kein Frisörgeschwafel , keine Fachmagazine für Prominenten- und Adelskunde. Woher soll ich jetzt wissen, wer gerade wo mit wem und ob überhaupt und sowieso? Ich fühle mich profankulturel total unterentwickelt. Wenigstens habe ich ein Ramones-T-Shirt geschenkt bekommen. Die gibts jetzt ja auch bei H&M. I wanna be sedated and I don't wanna grow up. Wenigstens kann ich jetzt sagen: Dora is a punk rocker. Oder tut nur so. Die neue Frisur unterstreicht das nicht so sehr, wenngleich die Herren Ramones doch selbst solche Haare hatten.
Ich will meine alte Frisur zurück.

Der Vater aller Fernsehtürme

Ich habe mich dann auch mal in der virtuellen Welt nach Stuttgart begeben und habe den Fernsehturm gefunden. Oder genauer gesagt eine Baustelle. Der nette Herr im schwarzen Anzug war gerade dabei, den Vater aller Fernsehtürme nachzukonstruieren. Das Ansinnen ist gut, der Ausblick jedoch nicht ganz so fein wie auf dem echten Turm.

Dora im Googleearthasemwald


Ich habe eine schönes Foto von mir in meiner Namesvetterwohnsiedlung Stuttgart-Asemwald in Google Earth untergebracht, sodass ich auch dort gut zu finden bin. Nicht nur die virtuelle Reise dort hin lohnt.

http://www.panoramio.com/photo/2504513

Lange Blogpause dank faulem Hund.


Hallo liebe Freunde,
ich war etwas nachlässig in der Pflege meines Blogs. Das liegt daran, dass ich viel unterwegs war, fremde Länder besucht habe und tolle Sachen erlebt habe und vor allen Dingen dass der Bursche, der für mich das alles hier eintippt zu faul war, sich ordentlich um den Blog zu kümmern. Ich hab ihm eins auf die Nase gegeben, jetzt sollte er wieder etwas pünktlicher den BLog pflegen. Mal schauen ...

Mittwoch, 1. August 2007

Die neue Klingel

Endlich habe ich mein neues Klingelschild an meiner Dependance in Berlin. Geht hin, klingelt und findet raus, wer da so wohnt. Und wo ist die Klingel? Kleiner Tipp: Wo einst die Mauer stand, ist heut ein Park, an dessen Rand sich ein katalanischer Architekt niedergelassen hat.

Donnerstag, 26. Juli 2007

www.dora-asemwald.de

Endlich ist es soweit:
www.dora-asemwald.de
ist im Netz. Die Seite wächst langsam. Schaut ihr dabei zu.

Sonntag, 22. Juli 2007

Rosa Röckchen

Ein neues Bild bei MySpace hab ich online gestellt. Der Rock ist etwas kurz, doch zum Glück kann man hier ja nicht drunter gucken. Und selbst wenn: Auf diesem Bild gäbs auch nur Pixel zum sehen.

Freitag, 20. Juli 2007

Dora exotique

Leider ist Kulveen nach Berlin gegangen. Um das zu kompensieren hab ich mich exotiziert.

Günschdiger leben auf dem Marienplatz

Ich hab mich mal wieder in die virtuellen Weiten des Internets begeben und musste feststellen, dass ich da auch nicht viel weiter komm. Warum jemand ausgerechnet eine virtuelle Variante des Marienplatzes in Stuttgart erstellt hat, ist mir noch nicht so ganz klar, aber als Bewohnerin des Heusteigviertels (http://maps.google.com/maps?f=q&hl=de&geocode=&&sll=37.0625,-95.677068&sspn=55.455479,86.396484&ie=UTF8&ll=48.766189,9.17559&spn=0.002853,0.005273&t=k&z=18&om=1) wollte ich dann doch mal wissen, wie diese Betonwüste in den virtuellen Raum transferiert wurde. Alles ist ein bischen kleiner und es ist alles vollgestellt mit Zeug, welches zur Unterhaltung der Besucher taugen soll.
Dazu gibt es ein paar Läden. Einer davon erfreut die Schwäbin in mir: Alles umsonschd. Virtuelle Kleider und protzige Handtaschen! So kann ich mir wenigsten virtuell einen aufstrebenden Yuppie vom Bosch oder Daimler krallen, damit er mir ein Reihenhaus baut und mir genügend Geld anschleppt, dass ich es im Breuninger wieder rauswerfen kann. Da ich dann aber mehr Kleider als Körperteile und Tage habe, sie zu tragen, kann ich sie ja in Second Hand Läden verkaufen. Falls das mit dem Businesskasper nicht klappt, kann ich da ja dann die Klamotten billig kaufen. Und ich muss mich nicht auf so eine Schnarchnase einlassen. Und günschdig isch 's au.

Andere Länder, andere Trinksitten

Betania aus Sardorien hat sich ein eigenes Domizil im Viertel gesucht. Doch habe ich eine Hand für exotische Damen und bin der schönen Kulveen begegnet. Sie suchte Unterschlupf und hatte nur noch eine Flasche Schwarzwälder Honigschnaps bei sich. Das war Liebe auf den ersten Blick!
Schnell war die Flasche gelehrt.

Ich holte ein Kleinod aus meiner Sammlung räudiger Schnäpse und reichte ihr die Flasche vietnamesischen Klebreisvodkas.

Andere Länder, andere Trinksitten, dachte ich mir und der Abend wurde lustig ...

Exotische Wesen in bunten Gewändern

Ich bin mit dem Schiff zurück nach Stuttgart gereist und habe die Sardorin mitgenommen. Da ich ihren komischen sardorischen Namen weder verstehen noch aussprechen konnte, habe ich sie Betania genannt, was mir zu diesem Zeitpunkt ein passender Name für eine wilde Eingeborene schien.

Alle Passanten blieben stehen und bewunderten das exotische Wesen aus der mediterranen Inselwelt in ihrem farbenfrohem traditionellem Gewand, das sie in einem ihrer vier armadio portabile, dem traditionellen Kleiderschrankkoffer, dabeihatte, die sie mit auf die Reise nahm.

Dienstag, 10. Juli 2007

Eine schöne Insel für Furchtlose.


Sardorien ist ein schönes Land. Wer die Ureinwohner, den Sonnenbrand und die schädelspaltenden Getränke nicht scheut, sollte die Insel besuchen. Auf dieser von mir selbst erstellten Postkarte sieht man nicht nur die erste asphaltierte Straße sondern auch einen Telegraphenmast, Symbole für den Einzug der modernen Zivilisation in eine der letzten bis lang unberührten Idyllen im Mittelmeer. Es bleibt zu hoffen, dass Sardorien das Schicksal Mallorcas erspart bleibt.
Sardoria is a beautiful country. If you don't mind the natives, the sunburn and the skull-splitting liquors, you should vist this island. On this postcard I did myself you can see the first paved road and a telegraphpole, symbols of the dawn of modern civilisation in an up to now almost untouched idyll in the mediteranian. I hope, Sardoria will be spared the fate of Mallorca.

Montag, 9. Juli 2007

Morgenstund hat Kröt im Mund

Der Tag auf Sardorien beginnt fröhlich. Der Frühstücksschnaps, das Acqua Danno di Fegata aus dem kleinen Fass in der Mitte des Tisches wird mit einer Substanz verfeinert, die man aus dem Sekret der sardorischen Kröte entnimmt. Das verstärkt die elendsverursachende Wirkung des Alkohols und sorgt für gelassene bis heitere Stimmung.

The Sardorian day starts with loads of happieness. Acqua Danno di Fegata, the infamous breakfast liquor, which is inside the little barrell is pimped by some liquid from the back of sardoric toads. This enhances the sickening properties of the alcohol and puts you in a relaxed mood.

Ich war eher skeptisch, doch meine einheimische Begleiterin gab mir zu verstehen, dass die finsteren Gesellen am anderen Ende der Bar ein Nichtaustrinken der braunen Brühe als Beleidigung von Vaterinsel, Sardorenehre und ihrer Mütter auffassen würden.

If you dont drink that stuff, the sinister guys from across the bar would take it as an insult to their motherisland, sardoric honor and mothers, my travelmate told me.

Ich nahm mir ein Beispiel an der stolzen Einheimischen, die sich das räudige Gesöff in einem Zug in den Hals stellte, bereute es jedoch später.
The native girl took it in one gulp, I had to follow, which I regretted later.

Freunde mit schönen Bildern

Schöne Fotos gibt es bei einer befreundeten Onlinegalerie zu gucken, in der auch ich zu sehen bin, sowie einige meiner Freunde.
Nice pictures, one of them of me, you can find on a friends online galerie.





Donnerstag, 21. Juni 2007

Zeichnungen, Teil 3

Ein verstrahltes Porträt

Ich mit der nach mir benannten Großbausiedlung im Hintergrund

Da war wohl die Leberlaus auf Wanderschaft