Dienstag, 8. März 2011

Schöne Frauen und der tote Winkel des Rechtsstaats


Damit wir nicht vergessen, welch inoffizieller Staatsform unser Ländle seit dem 30.9. gefühlt angehört, erinnern uns ein paar Damen und Herren stets daran. Bei Demos gegen den unliebsamen Erdbahnhof kleiden sie sich in Memoriam an die schwarze Bande, die im Auftrag der Regierung und zum Wohle der Bahn AG im toten Winkel des Rechtsstaates unliebsame Protestler vermöbelt haben. Eine von ihnen ist Hannelore, die mir das hier gezeigte Bild zum Geburtstag angefertigt hat. Sie hat sich digital verdort und mir somit ihre greifbare Existenz dazu geliehen, mal mit dabei zu sein.

Wenn Hannelore sich mal nicht gegen die Machenschaften unseres rüpelhaften Landesvaters und seiner Tunnelfreunde einsetzt, trifft man sie auf Vernissagen in unetablierten Galerien, die einen viel schöneren Untergrund ergeben als ein verbuddelter Hauptbahnhof. Mit ihrer Kamera dokumentiert sie alles und schafft somit ein schönes Abbild der lebendigen Stuttgarter Kunstszene. Um so größer meine Freude, dass sie bei meinen Ausstellungen stets zu Gast war. Schaut die Bilder durch, vielleicht findet ihr ja mich auf einem ;-)

https://picasaweb.google.com/HanneloreKober
http://picasaweb.google.com/KarinKober
http://picasaweb.google.com/LoriaKober
http://www.youtube.com/user/HanneloreKober
http://www.google.com/profiles/HanniKober

[caption id="attachment_6468" align="aligncenter" width="604" caption="Weil Hannelore so eine schöne Frau ist, muss ich sie hier zeigen. Das Foto habe ich aus ihrer eigenen Webgalerie gemopst. "][/caption]

Kommentare:

  1. selten sah ich eine Rohrzange so attraktiv gehalten :-)

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  2. aber auch amüsant. wie die schöne Hannelore mit der Rohrzange ^^

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  3. Hannelore ist die Meisterin an der Rohrzange, aber meistens hält sie den Fotoapparat in der Hand.

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  4. Hannelore Kober9. März 2011 um 02:08

    Man (das lass ich so, auch wenns politisch unkorrekt scheint) ist ja anfällig auf derart wohlklingendes Wortmaterial. Aber das Schönste ist ja immer das, was einen fliegen lässt. Weg vom Asphalt, vom Duft der Autos und von Papieren mit Linien, zwischen die man schreiben soll. "Der tote Winkel..." ist eine Wortkreation, und genau betrachtet nicht nur das, zwischen dem Höhenflug und der kargen Realität. Dora, Du hast mit dem "toten Winkel" eine Nische entdeckt und in aller Gelassenheit umschrieben, die mir nicht bewusst war, auch wenn ich mich sehr oft in sie hineinstelle.

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