Mittwoch, 10. Oktober 2012

Stoppt die grüne Gefahr!



Der Wahlkampf um den Oberbürgermeisterposten in Stuttgart geht in die heiße Phase! Die einen wollen Sebastian Turner verhindern, die anderen Fritz Kuhn. Nicht nur die Kanzlerin schlägt sich jetzt auf die Seite des Berliner Werbers, sondern auch „Mausi“, so behauptet es jedenfalls die Facebook-Seite „Koin Kuhn“, die sich der politischen Argumentation gegen die grüne Gefahr verschrieben hat. Hier noch ein paar Beispiele, die vor Augen führen, was die „Initiative gegen einen grünen Oberbürgermeister Fritz Kuhn in Stuttgart.“ zum politischen Diskurs beiträgt.



[caption id="attachment_7684" align="aligncenter" width="278"] „Wir brauchen in Stuttgart keinen grünen Verbotsmeister als OB, der alles verzögert, überall klagt, überall klugscheißt.
Infrastrukturprojekte ausbremst oder verhindert.
Bewahren des Status Quo durch die subtile Sandstreumechanik der Grünen, die alles verlangsamen und KOSTEN
produzieren, die allen nach dem Mund reden nur nicht den wirklichen Zukunftschancen Gehör verschaffen.
Den anderen immer den moralischen Zeigefinger vor die Nase strecken, und sich an der gedeihlichen Entwicklung Stuttgarts vergehen.
Das alles schafft Grün. Da sind sie sehr erfolgreich.
Deshalb KOIN KUHN!“[/caption]

[caption id="attachment_7683" align="aligncenter" width="500"] „Mobilität und Autofahren a la Fritz Kuhn...
Das MUSS verhindert werden!
KOIN KUHN!“[/caption]

PS: Leider musste ich Mausi verpixeln, aber nach der Abmahnung eines Pro-S21-Hemdchen-Verkäufers ob seiner Unverpixeltheit bin ich vorsichtig geworden.

Turnergegner lassen sich aber auch nicht lumpen, wenn's um den Einsatz blanker Haut für politische Zwecke geht. Ich merk schon, es wird spannend!

Über Anti-Turnersche Agitation schreibt auch Bild, beherzigt dabei jedoch nicht das journalistische Prinzip, beide Seiten darzustellen : http://www.bild.de/regional/stuttgart/buergermeister/schmier-kampagne-gege-turner-26530454.bild.html

[caption id="" align="alignnone" width="457"] Quelle: Bild.de, Foto: dpa, Michael Hahn[/caption]

Was sagen wohl die Kandidaten zu solch wahlkämpferischen Kolateralschäden? Turner überlegt zu klagen, so behauptet er in Bild. Er übersieht dabei vielleicht, dass eben diese Werbung seine Gegner diffamiert. Als Werbeprofi würde ich mich über diese ungewollte Unterstützung freuen. Als Hannes würde mein Gesicht die Haarfarbe annehmen. Zum Glück muss ich kein Wahlkampf machen! Wenngleich: Mich würde mal interessieren, mit welchen Argumenten ich verhindert werden sollte ...