Donnerstag, 26. Januar 2012

Neue Heimat für unsere Bäume




[caption id="attachment_7290" align="aligncenter" width="584" caption="Grab mit!"][/caption]


Fortschritt ist, wenn der Bagger rollt. So denken viele, auch in Stuttgart. Und da Stuttgart gerne ganz vorne mit dabei wär, sollen dort bald Kolonnen von Baggern rollen. Doch wo Bagger rollen, da stören Bäume. Sie stehen einfach so im Weg rum. Kein Problem, sagen sich die Bautypen, und machen Kleinholz aus ihnen. Bauernopfer müsse gebracht werden. Meine Kollegin Thea Schattenwald findet das gar nicht gut und hat da eine Idee: „Stell dir vor, die Leute würden wenigstens die ganz kleinen Bäume ausgraben und ihnen eine neue Heimat geben.” Natürlich muss man vorher klären, wie das geht und ob man das überhaupt darf. Aber mal ganz ehrlich: Es ist doch besser, wenn ein Baum im Wald oder sonstwo statt dem Fortschritt im Wege steht.






Kommentare:

  1. Na, das ist doch mal eine wirklich sinnvolle Idee, die sogar ich als S21-Befürworter tatkräftig unterstützen würde, wenn ihr mich lasst!

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  2. Finde ich eine gute Idee, ich wäre dabei.

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  3. Den Bäumen ist's egal, wer sie rettet. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass sich Erdbahnhofsfreunde über die Rodung freuen. Das ist für uns alle ein Opfer, wir sind uns nur nicht einig, ob es etwas guten dient oder nicht.

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  4. Einfach machen, solange es geht. Aber natürlich immer schön legal bleiben!

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  5. Stefan Federspiel26. Januar 2012 um 13:27

    Sehr nett... Also wirklich putzig! Also so eine allerliebste kleine Idee. So naturfreundlich... Und da kann man ja GARNICHTS dagegen sagen, wirklich, das ist ja doch toll, dass man die kleinen, die Mikro- und Winzbäume gerade noch so rettet, während die großen um die es tatsächlich eigentlich geht geschreddert werden... Und es ist so Scheiss-HARMLOS! !
    Ach, die Bahn macht das doch übrigends schon, die kleinen Bäume werden teilweise sogar verpflanzt, weil es nicht so teuer und überhaupt möglich ist und man damit ein paar ganz, ganz Ahnungslosen sogar das Gefühl geben kann, dass man sich doch für die Natur einsetzt. Und die Parkschützer müssen doch auch froh sein und endlich mal aufhören immer nur wegen ein paar Bäumen rumzuheulen...
    Kleine und mittlere Bäume werden in Stuttgart jedes Jahr zu hunderten gefällt, da kräht kein Mensch danach und auch hier ist es gegenüber den wirklich wertvollen und unersetzlichen Baumriesen RELATIV EGAL!

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  6. Wenn du weißt, wie man die mittleren und großen Bäume retten kann, also eine unpuztige Idee dafür auf Lager hast, dann rück raus! Nur noch der Juchtenkäfer kann uns jetzt retten. Und wenn nicht, dann lieber eine putzige Idee als keine.

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  7. Wo würdet ihr die Bäumchen hin verpflanzen? Wenn jemand zur Schaufel greift: Bitte ein Bild schicken! An dora.asemwald@gmx.net.
    Danke!

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  8. Ich finde das eine gute Idee Dora. Leider steht zu befürchten, daß wie beim letzten Mal die Parkschützer auch dagegen wieder Randale organisieren. Es ist wirklich schlimm, aber diese Leute schaden der Sache wesentlich mehr als sie nützen.

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  9. Naja, es geht ja um ganz kleine Setzlinge. Ich will ja nichts illegales machen. Und ich finde es absolut in Ordnung, dass die Parkschützer sich wehren, wenn die Bahn auf die Zusagen der Schlichtung scheißt.

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  10. Thea Schattenwald26. Januar 2012 um 20:03

    Wer durch was welchen und wieviel Schaden anrichtet, mag ich hier nicht weiter erörtern. Klar ist, beim Ausgraben des Wurzelwerks auch kleinster Schlossgartenbäume würden Löcher entstehen, harmlose Löcher. Das Loch, welches nun auch die Baumfällungen in das Vertrauen in unsere Regierung und deren System reißen werden, erscheint dagegen unüberbrückbar. Löcher graben trifft in Stuttgart einen wunden Punkt – Löcher bis tief in die Staatskasse hinein, bis an die empfindliche Schicht, die unser Mineralwasser abdeckelt.
    Dem Aufruf des Plakats Folge zu leisten, könnte eine Möglichkeit sein, mit den drohenden Baumfällungen einen ersten Umgang zu finden. Anfreunden kann ich mich mit dem Gedanken trotzdem nicht. aber wegschauen kann es auch nicht sein! Die Bäumchen umzuschulen ist eine Geste! Doch wofür?
    All die Baumpatenschaften, Dekorationen wie Plüschtiere und Sprüche und die gut besuchten Baumführungen zeigen, dass es uns um mehr als Naturschutz oder egoistische Interessen geht.

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  11. Thea Schattenwald26. Januar 2012 um 20:12

    brav, dora!

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  12. eine unputzige Idee für die Bäume die brutal umgelegt werden: Lasst sie uns vorher mit Namen beschriften: Grube, Käfer, Drexler, Schmid, Ramsauer, Merkel und wie sie sonst noch alle heißen, die Freunde des eindimensionalen Fortschrittsdenkens. Stellt euch dann die Freude der Fällarbeiter vor, wenn sie die Säge anlegen an die Herrschaften. Was für ein Bild wenn Grube fällt, und Kefer, und Schmid und Merkel.....vielleicht ein Omen für eine Zukunft in der diese Herrschaften ihrem Vorbild Mappus gefolgt sind: ab in den Orkus der Vergessenheit

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  13. So gibt es die großen und die kleinen Lösungen!

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  14. [...] Dora geht am Wochenende graben. Löcher buddeln für die ausgehobenen Bäume. „Stell dir vor, die Leute würden wenigstens die ganz kleinen Bäume ausgraben und ihnen eine neue Heimat geben.“, meint Doras Kollegin Thea Schattenwald. Und weil Dora sehr gut Brezeln schmieren kann, gibt es heute einfach selbstgeknetete Brezeln süß und salzig mit was zum Schmieren dazu … Fertig! Die Zeit nutzen und lieber ein wenig bei Dora umschauen. [...]

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